Private Finanzplanung
In der traditionellen Finanzberatung werden die Themenbereiche meistens isoliert behandelt. Und die einzelnen Berater stimmen sich in der Regel nicht im Sinne einer bedarfsgerechten Beratung untereinander ab. Denn bei den meisten Finanzunternehmen stehen produktorientierte Vertriebsinteressen im Vordergrund.
Deshalb und auf Grund rein persönlicher Motivationsfaktoren werden Anlage-, Finanzierungs- und Vorsorgeentscheidungen häufig punktuell getroffen. Das Ergebnis ist meistens eine aneinander Reihung von Einzelprodukten und nur selten ein stimmiges Gesamtkonzept, was zur Folge haben kann:
- Lücken oder Überversorgung in Bereichen der Risikovorsorge.
- Unterschätzter Vermögensbedarf / suboptimale Vorsorgestrategie für die Altersversorgung.
- Zu hohe Risiken in der Vermögensstruktur.
- Hohe Kosten und Gebühren.
- Vernachlässigung steuerlicher Möglichkeiten.
- Ungenügende oder keine vertraglichen Vereinbarungen.
Es kann also sein, dass persönliche Ziele und Vorstellungen nur teilweise berücksichtigt oder/und mit einem zu hohen Geldeinsatz verwirklicht werden. Im ungünstigsten Fall bestehen sogar hohe, unbewusst eingegangene Risiken, bei deren Eintritt die Gefahr eines ungewollten Vermögensverzehrs besteht.
Die private Finanzplanung ist das übergeordnete Instrument, um die oben beschriebenen Nachteile zu vermeiden und Mehrwerte zu entdecken. Dadurch werden finanzielle Ressourcen sowie der Faktor Zeit optimal genutzt.

